Technik

Nach welchem Verfahren arbeitet die Legio Zon®? Die Chlordioxid-Anlage Legio Zon® arbeitet nach dem Salzsäure-Chlorit-Verfahren.

Ist das Verfahren zugelassen in der Schweiz? Ja, gemäss BAG Informations-schreiben 109/2005:                                                                                     "Zulässige Mittel und Verfahren zur Aufbereitung und Desinfektion von Trinkwasser" 

Welche Zulassungen gibt es für die Legio Zon®? SVGW Zulassung,               Zertifikat Nr. 0702 - 5174

Welche Chemikalien werden verwendet? Die Natriumchlorit (NaClO2) Lösung muss eine Konzentration von 7,5 Gew% haben und den Reinheitsanforderungen nach EN 938 entsprechen. Die Salzsäure (HCl) muss eine Konzentration von 9 Gew% haben und den Reinheitsanforderungen nach EN 939 entsprechen. Die Verwendung anderer Chemikalien oder Konzentrationen ist nicht zulässig. 

Welche Konzentration hat die hergestellte Chlordioxidlösung? Die Legio Zon® produziert eine Chlordioxidlösung mit einer Konzentration von 2 g/l für die Desinfektion von Wasser - insbesondere unter dem Aspekt der Legionellenbekämpfung.

Betrieb

Wie häufig ist eine Wartung der Legio Zon® nötig? Die Anlage muss mindestens wöchentlich von einer unterwiesenen Person kontrolliert werden. Dabei müssen alle Dosierpumpen und Schlauchverbindungen auf Dichtheit überprüft werden. Im Fall von Undichtheiten ist der von ProMinent ProMaqua autorisierte Kundendienst zu verständigen. Eine komplette Wartung gemäss Service-Menü ist jährlich durchzuführen. 

Was wird bei der Wartung gemacht? Der Wartungsaufwand ist sehr gering. Die Legio Zon® wird gemäss Serviceanleitung gewartet und protokolliert.

Wer darf die Legio Zon® in Betrieb (Erstinbetrieb) nehmen? ProMinent ProMaqua Servicetechniker oder von ProMinent ProMaqua autorisierte, sachkundige Personen.

Was muss der Betreiber an der Legio Zon® einstellen? Der Betreiber muss die Chlordioxidkonzetration in der Wasserleitung überwachen und eventuell an der Chlordioxid Dosierpumpe nachjustieren. Sonst muss er nur auf die Chemikalienleermeldung und Wartungsintervalle achten.

Installation

Welche Komponenten sind für den Betrieb nötig? Neben der Legio Zon® werden mindestens ein Anschluss für das Verdünnungswasser, ein Wasserzähler in der zu behandelnden Wasserleitung und eine Dosierstelle für die Dosierung der Chlordioxidlösung benötigt. 

Welche Bedingungen gelten für das Verdünnungswasser? Das Verdünnungswasser wird für die Herstellung der Produktlösung verwendet und muss desshalb Trinkwasserqualität aufweisen. Die Temperatur muss 10 bis 30°C betragen. Der Druck muss zwischen 3 und 6 bar liegen. Bei partikelhaltigem Wasser wird die Verwendung eines Schmutzfilters empfohlen.

An welchem Ort kann die Legio Zon® installiert werden? Die Chlordioxidanlage darf nicht im Freien stehen und muss gegen unbefugten Zugriff abgesichert sein. Der Platz für die Anlage muss vor Sonne geschützt, frostsicher und gut belüftet sein.

Muss ein Gaswarngerät für Chlordioxid installiert werden? Nein, ein Gaswarngerät ist nicht vorgeschrieben. Für den Betrieb einer Chlordioxidanlage ist es jedoch immer ratsam, eine Überwachung der Raumluft durchzuführen. Das Gaswarngerät wird an den Relaiseingang extern Störung angschlossen und schaltet im Alarmfall die Legio Zon® ab.

Welche Materialien müssen bei der Verdünnungswasserleitung eingesetzt werden? Ein SVGW zertifiziertes Rohrleitungssystem.

Muss ein Netztrenner eingebaut werden? Ja, gemäss Bedienungsanleitung.

Wie kann die Chlordioxidkonzetration in der Wasserleitung gemessen werden? Die Kontrolle der Chlordioxidkonzentration im Wasser kann durch manuelle Messung mit einem Handphotometer oder mit einer online Messung erfolgen.

Welche Wasserzähler können verwendet werden? Magnetisch induktive Wassermesser (IDM) mit Frequenzausgang; Kontaktwassermesser mit Hall-Sensor; Kontaktwassermesser mit Reed-Kontakt; Kontaktwassermesser mit induktivem Impulsgeber (Namur)

Haben Sie weitere Fragen? info@aqualine-maron.ch ; TEL 071 446 35 38